Mittwoch, 4. Mai 2011

Den richtigen Online-Broker finden

Der Handel mit Wertpapieren erfolgte noch vor gar nicht so langer Zeit ausschließlich über klassische Wege wie die Filialbank vor Ort oder über technische Helfer wie das Telefon bzw. Telefax. In Zeiten des Internets tätigen jedoch mittlerweile die meisten Trader ihre Aktienkäufe und -verkäufe komplett online.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Neben der Schnelligkeit Aktien mit wenigen Klicks kaufen und verkaufen zu können, ist die Orderausführung bei Online-Brokern zudem um einiges günstiger als bei der Hausbank. Darüber hinaus gehen selbst Privatpersonen im Zuge der hohen Verbreitung von Smartphones dazu über, ihre Wertpapiergeschäfte auch von unterwegs über das Handy zu tätigen. Zahlreiche solcher Online-Broker gibt es in Deutschland zur Auswahl. Gerade für Neueinsteiger im Wertpapierhandel ist es deshalb schwierig, den richtigen Broker für die eigenen Tradingaktivitäten zu finden. Worauf kommt es also bei der Suche nach dem richtigen Online-Broker an?

Die Depotführungsgebühren sind bei vielen deutschen Online-Brokern mittlerweile kostenlos. Andere Online-Broker verlangen eine Gebühr von circa 5 Euro pro Monat, wenn man z.B. monatlich nicht mindestens einen Trade durchführt. Die Ordergebühren setzen sich in der Regel aus einem pauschalen Betrag z.B. in Höhe von 4,95 Euro zusammen, sowie aus einem prozentualen Anteil des jeweiligen Ordervolumens (z.B. 0,25 Prozent des Ordervolumens). Dieser prozentuale Anteil wird von den Online-Brokern eingegrenzt, so kann dieser z.B. mindestens 9,90 Euro und maximal 69,00 Euro betragen.

Neben dem reinigen Gebührenvergleich, sollte man beim Online Broker Vergleich zudem auch den Service und die zu Verfügung gestellten Leistungen vergleichen. So kann eine Handy-Applikation zum mobilen Traden sehr hilfreich sein. Ebenso sind Realtime-Kursabfragen für den Handel im Internet sehr interessant. Einige Online-Broker bieten zudem für das auf dem Verrechnungskonto gelagerte Geld Guthabenzinsen.

Wer bereits über eine Depot verfügt und über einen Wechsel zu einem anderen Anbieter nachdenkt, kann dies kostenlos durchführen. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs dürfen Banken für einen Depotwechsel keine Gebühren verlangen.

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